Nutzenverlängerung für Geräte

Langzeitwirkungen

Langzeitwirkung

Nutzenverlängerung für Geräte

Die Verlängerung der Nutzungsdauer von IT-Geräten hat erhebliche ökologische und ökonomische Vorteile. IT-Remarketing kann dabei als strategisches Instrument dienen, um den Lebenszyklus Ihrer Geräte neu zu denken und nachhaltiger zu gestalten. Je länger ein Gerät genutzt wird, desto seltener muss ein Neugerät produziert werden, was Ressourcen und Energie spart und Emissionen vermeidet.

Eine Studie des Öko-Instituts zeigt deutliche Einsparungen an Treibhausgasen durch verlängerte Nutzung: Wird ein Produkt doppelt so lange verwendet, fallen die herstellungsbedingten Emissionen pro Nutzungsjahr drastisch. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch Kosten senken, da Neuanschaffungen und häufiger Austausch entfallen. Selbst wenn für Reparaturen und Upgrades investiert werden muss, ergeben sich laut Analyse teils hohe Einsparpotenziale für Verbraucher, da die verlängerte Nutzungsdauer die zusätzlichen Reparaturkosten oft wettmacht

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316kg CO₂ eingespart
durch Kreislaufführung statt Neukauf
1.200kg Rohstoffe geschont
durch Vermeidung zusätzlicher Primärförderung
190.000Liter Wasser gespart
in Herstellung und Lieferkette
Die Berechnungen basieren auf anerkannten Umweltkennzahlen und internationalen Studien. Quellen:
Zahlen & Fakten

Beispiele für CO₂-Einsparungen durch längere Nutzung:

Durch Wartung, Upgrades und Refurbishment (symbolisiert durch Zahnrad und Aufwärtspfeil) lässt sich die Nutzungsdauer von IT-Geräten erheblich verlängern. Dies steigert die Effizienz und verringert die Notwendigkeit von Neukäufen, was sowohl die Umweltbilanz als auch die Wirtschaftlichkeit verbessert.

Geräte möglichst lange zu nutzen, bedeutet auch, dass diese professionell wiederaufbereitet (refurbished) werden, wenn sie beim Erstnutzer ausgemustert werden. Spezialisierte Dienstleister löschen dabei zertifiziert alle Daten, prüfen die Hardware technisch sowie optisch und setzen sie instand.

Auf diese Weise kann ein Großteil ausgemusterter Geräte erneut verwendet werden, anstatt als Elektroschrott zu enden. Pro wiederaufbereitetem Gerät lassen sich bis zu 80 % der CO₂-Emissionen einsparen, verglichen mit der Neuherstellung eines Geräts (durch die Vermeidung der energie- und ressourcenintensiven Neuproduktion).

Auch wirtschaftlich lohnt sich dieses „Second-Life“ der Geräte: Unternehmen können ihre ausrangierten Geräte verkaufen oder weiterverwenden und so zusätzliche Erlöse bzw. Einsparungen erzielen, während Käufer von günstigerer, nachhaltig aufgearbeiteter Hardware profitieren.


Von 100 ausrangierten IT-Geräten können in der Praxis rund 78 % wiederaufbereitet und weiterverwendet werden. Diese Geräte durchlaufen eine zertifizierte Datenlöschung sowie funktionale und optische Prüfung. Die restlichen 22 %, die technisch oder wirtschaftlich nicht mehr nutzbar sind, werden nach Datenlöschung umweltgerecht recycelt. Das Ergebnis: 78 % Refurbishment-Quote = weniger Elektroschrott, mehr Ressourcenschonung und eine bessere ESG-Bilanz (Umwelt- und Sozialleistung des Unternehmens).


Durch eine solche Lebensdauerverlängerung von IT-Geräten wird also Elektroschrott deutlich reduziert und wertvolle Rohstoffe werden geschont. Unternehmen, die auf IT-Remarketing setzen, verbessern ihre ökologische Bilanz (z.B. reduzierte CO₂-Emissionen gemäß obiger Beispiele) und können diese positiven Effekte in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung ausweisen. Insgesamt zeigt sich: Die Langzeitwirkung verlängert nicht nur die Nutzungsdauer von Geräten, sondern leistet einen direkten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

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