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Insight in Green IT

Aug. 08, 2025 .

Klimaneutralität durch zertifizierte CO₂-Kompensation – So funktioniert’s

Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern eine unternehmerische Verantwortung. Besonders in der IT-Branche, wo Produktion, Nutzung und Entsorgung enorme Mengen an CO₂ verursachen, steigt der Druck, ökologisch zu handeln.

Rhein ITAD Cycle, Fachmann im Bereich IT-Remarketing, zeigt, wie Unternehmen durch ein fundiertes Konzept zur CO₂-Kompensation klimaneutral wirtschaften können – ohne wirtschaftliche Einbußen, aber mit klarem Mehrwert.

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Der versteckte CO₂-Fußabdruck von IT-Geräten

Die Herstellung eines einzigen Laptops verursacht bis zu 300 Kilogramm CO₂ – noch bevor das Gerät zum ersten Mal eingeschaltet wird. In großen Unternehmen summieren sich diese Werte rasch auf mehrere Tonnen. Genau hier setzt die Wiederverwendung an: Aufbereitete Hardware reduziert den CO₂-Ausstoß im Vergleich zur Neuproduktion um bis zu 80 Prozent.

Doch auch bei der Wiedervermarktung entstehen Emissionen. Deshalb ist es sinnvoll, unvermeidbare Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte auszugleichen.

Wie die CO₂-Kompensation bei Daniel Daon funktioniert

  1. Ermittlung des CO₂-Ausstoßes
    Zuerst wird berechnet, wie viel CO₂ bei Transport, Aufbereitung und Weiterverkauf der Geräte tatsächlich entsteht.
  2. Ausgleich durch Klimaschutzprojekte
    Die ermittelte Menge wird durch anerkannte Projekte kompensiert – etwa durch Aufforstung, den Ausbau erneuerbarer Energien oder den Schutz bestehender Wälder.
  3. Zertifizierte Nachweise
    Jeder CO₂-Ausgleich wird dokumentiert und über internationale Standards wie den Gold Standard oder den Verified Carbon Standard zertifiziert.
  4. Nachhaltigkeitszertifikat für Ihre Geräte
    Auf Wunsch erhalten Unternehmen ein offizielles Zertifikat als Nachweis ihrer Unterstützung. Dieses kann intern wie extern genutzt werden, etwa für CSR-Berichte, Nachhaltigkeitskommunikation oder ESG-Nachweise.

Warum sich CO₂-Kompensation für Unternehmen lohnt

Nachhaltiges Handeln stärkt nicht nur das Unternehmensimage, sondern erfüllt auch die Erwartungen moderner Geschäftspartner, Investoren und Mitarbeiter.

Mit einem klaren Nachweis über klimaneutrale Prozesse zeigen Unternehmen, dass sie Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig ist CO₂-Kompensation ein konkreter Beitrag zur Einhaltung von ESG-Kriterien und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

FAQ

Was wird konkret kompensiert?

Die Emissionen, die bei Aufbereitung, Logistik und Vermarktung der IT-Geräte entstehen.

Wie wird die Menge an CO₂ berechnet?

Anhand transparenter Modelle, die auf Faktoren wie Transportmittel, Entfernungen, Energieeinsatz und Gerätetyp basieren.

Welche Projekte werden unterstützt?

Es werden ausschließlich Projekte ausgewählt, die zertifiziert und international anerkannt sind – etwa im Bereich Aufforstung, Methanvermeidung oder erneuerbare Energien.

Erhalten wir einen Nachweis?

Ja. Unternehmen erhalten auf Wunsch ein offizielles Zertifikat über die CO₂-Kompensation.

Wie unterscheidet sich das von einer Spende?

CO₂-Kompensation ist ein messbarer, zertifizierter Ausgleich von Emissionen – kein symbolischer Beitrag, sondern eine dokumentierte Maßnahme im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensstrategie.

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